Die Baumwolle

Die meisten Kleidungsstücke, die wir heute tragen, bestehen zum größten Teil aus Baumwolle. Die Baumwollpflanze ist sehr anspruchsvoll und der Anbau somit nicht einfach: Für nur ein Kilogramm des Rohstoffes werden im Schnitt 11.000 Liter Wasser verbraucht. Zudem wir die Pflanze oft in Monokulturen angebaut. (Das heißt, es wird auf einer Fläche über Jahre hinweg nur Baumwolle angebaut, keine andere Pflanzenart.) Das führt dazu, dass viele Pestizide angewendet werden müssen, um sie vor Schädlingen zu schützen. Außerdem wird oft genmanipuliertes Saatgut verwendet. Nur 1% der weltweiten Baumwolle stammt aus biologischem Anbau.
Die Arbeitsbedingungen auf Baumwollfeldern sind überdies hart: Da der Ertrag niedrig ist, muss oft die ganze Familie mithelfen, einschließlich der Kinder. Trotzdem reicht das Geld aus dem Verkauf meist gerade nur zum Überleben.

 

Bei der Beschreibung haben wir uns vor allem an einer Broschüre von Femnet orientiert.
Sehr ausführliche Informationen zum konventionellen und ökologischen Baumwollanbau, aber auch zu anderen Themen rund um öko-fairen Konsum findet ihr auf dieser Website.

 

Fairtrade-Baumwollanbau in Burkina-Faso: