„Richtig“ shoppen gehen

Was kann man sonst noch tun, wenn man Klamotten kaufen will?

 

Auf Qualität achten: Billige Shirts oder Jeans gehen meistens schneller kaputt, da lohnt sich der niedrigere Preis normalerweise gar nicht wirklich, weil man öfter etwas neues kaufen muss. Deshalb sollte man schon im Laden genau gucken, ob die Nähte gut und sauber aussehen oder ob Knöpfe locker sind.

 

Nachfragen: Du willst nachhaltig und fair produzierte Mode kaufen, dein Lieblingsladen hat so etwas aber nicht im Angebot? Dann frag nach! Informiere dich bei den VerkäuferInnen über die Produktionsbedingungen der Kleidungsstücke und ob die Baumwolle aus Bioanbau stammt. Je mehr Leute fragen, desto schneller werden die Geschäfte zum Umdenken bewegt!

 

„Echtes“ shoppen: Im Internet bekommt man ja inzwischen alles. Der Nachteil: Man hat eigentlich schon zu viel Auswahl und außerdem kann man eben auch nichts anprobieren. Ganz abgesehen davon, dass ja dann auch das wirklich Shopping-Erlebnis fehlt! Für die Läden ist das außerdem auch besser: Je mehr im Internet gekauft wird, desto öfter müssen kleine Läden in der Stadt schließen.

 

Secondhand: Große Auswahl im Kleiderschrank ist dir wichtig? Wenn du Geld sparen willst und außerdem der Umwelt nicht zu sehr schaden willst, dann probier doch mal Secondhand-Mode aus!  Das ist gar nicht so öde, wie man erst vermutet. In größeren Städten gibt es inzwischen Kleidertauschpartys – für jedes Teil, das man mitbringt, darf man sich ein anderes aussuchen. Ihr könnt euch auch einfach im Freundeskreis treffen und gegenseitig Kleidung ausleihen oder tauschen.